Nachrichten Deutschland – Haftbefehl gegen mutmaßlichen Bombenleger – DAPD
The Epoch Times - Deutschland

Aktuelle Nachrichten – Deutschland

Haftbefehl gegen mutmaßlichen Bombenleger

DAPD

20.08.2006

Sicherheitsbeamte führen am Sonntag, 20. August 2006, einen Mann in weißem Overall, Mitte, bei dem es sich aller Wahrscheinlichkeit nach um einen 21-jaehrigen Libanesen mit den Vornamen Youssef Mohamad handelt, zum Gebäude des Bundesgerichtshof in Karlsruhe, wo er dem Haftrichter vorgeführt werden soll. Er wurde am Samstag, 19.August 2006, in Kiel unter dem Verdacht verhaftet, an den versuchten Bombenanschlägen auf zwei Züge beteiligt gewesen zu sein. (AP Foto/Thomas Kienzle)
Sicherheitsbeamte führen am Sonntag, 20. August 2006, einen Mann in weißem Overall, Mitte, bei dem es sich aller Wahrscheinlichkeit nach um einen 21-jaehrigen Libanesen mit den Vornamen Youssef Mohamad handelt, zum Gebäude des Bundesgerichtshof in Karlsruhe, wo er dem Haftrichter vorgeführt werden soll. Er wurde am Samstag, 19.August 2006, in Kiel unter dem Verdacht verhaftet, an den versuchten Bombenanschlägen auf zwei Züge beteiligt gewesen zu sein. (AP Foto/Thomas Kienzle)

Karlsruhe - Der Ermittlungsrichter am Bundesgerichtshof hat am Sonntag gegen den mutmaßlichen Bombenleger von Koblenz und Dortmund Haftbefehl erlassen. Wie die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe mitteilte, erging gegen den 21-jährigen Libanesen Youssef Mohamad E. H. Haftbefehl wegen des Verdachts der Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung, des versuchten Mordes mit gemeingefährlichen Mitteln in einer Vielzahl von Fällen sowie des versuchten Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion.

Der Student war am Vortag während einer Polizeiaktion am Hauptbahnhof Kiel festgenommen. Nach Erkenntnissen der Ermittler hatte er sich absetzen wollen. Er war am Sonntagmorgen nach Karlsruhe geflogen worden, wo er gegen 14.30 Uhr in einem Hubschrauber der Bundespolizei vor dem Gebäude des Bundesgerichtshofs landete. Beamte hatten den mit einem weißen Overall bekleideten gefesselten Mann in das Gebäude geleitet.

Die Bundesanwaltschaft wirft ihm vor, zusammen mit einem noch unbekannten Komplizen Ende Juli am Kölner Hauptbahnhof zwei Kofferbomben in Regionalzügen deponiert zu haben. Nur wegen eines handwerklichen Fehlers kam es nicht zu einer möglicherweise verheerenden Explosion. Das Bundeskriminalamt fahndet mit Hochdruck nach dem zweiten Täter. Zum aktuellen Fahndungsstand könnten aus ermittlungstaktischen Gründen keine Einzelheiten mitgeteilt werden, erklärte die Bundesanwaltschaft.

(AP)

 

Hier können Sie sich im Newsletter eintragen.

Folgen Sie uns auf Facebook , Twitter und Google+.

 
Anzeige
Anzeige