Hamburg – Die Ausstellung mit gefälschten Terrakotta-Kriegern im Hamburger Völkerkundemuseum wird endgültig geschlossen. Dies habe der Stiftungsrat des Museums entschieden, sagte eine Sprecherin am Mittwoch und bestätigte damit einen Bericht des „Hamburger Abendblatts“. Der Vertrag mit der Leipziger Ausstellungsfirma CCAC sei bereits gekündigt, ansonsten sei das Verfahren noch in der Schwebe. Weitere Angaben wollte das Museum nicht machen.
Die Ende November eröffnete Ausstellung „Macht im Tod – die Terrakotta-Armee des Ersten Kaisers von China“ war in der vergangenen Woche bereits vorläufig geschlossen worden. Zuvor war bekanntgeworden, dass es sich bei den als Originale angepriesenen Exponaten um Kopien handelt. Das Museum betonte, die CCAC habe vertraglich zugesichert, Originale liefern zu können. Nach dem Skandal hielt Museumsdirektor Wulf Köpke es zunächst noch für möglich, die Ausstellung wieder zu eröffnen, beispielsweise mit geringeren Eintrittspreisen. Seinen Rücktritt lehnte er ab. (AP)
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