Foto: dapd/Thomas Wieck
Lübeck – Nach dem Absturz eines norwegischen Helikopters in der Lübecker Bucht haben Polizeitaucher die Leichen der beiden Insassen gefunden. Die toten Männer befanden sich etwa 50 Meter vom Wrack entfernt in der Ostsee, wie ein Polizeisprecher am Freitag sagte. Laut Polizei war der Pilot Norweger und sein Fluggast Rumäne. Der Helikopter war am 5. Dezember während des Flugs von Lübeck nach Schweden verschwunden. Am Donnerstag fand ein angefordertes Minenjagdboot der Marine aus Rostock das Wrack.
Die Beamten suchen indes weiter nach der Absturzursache. Der Sprecher schloss am Freitag aus, dass eine Übung der Polizei in Sierksdorf etwas mit dem Unglück zu tun haben. Zuvor gab es Spekulationen, dass bei der Übung verwendete Störsender die Instrumente des Helikopters beeinflusst haben könnten.
dapd
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