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Tierliebe Hilfe für hunderte Haustiere nach Vulkanausbruch in Chile

Eduardo Gallardo

11.05.2008

Verlassene Pferde in den Straßen von Chaiten, Chile. (AP Photo/La Tercera, Jorge Cadenas)
Verlassene Pferde in den Straßen von Chaiten, Chile. (AP Photo/La Tercera, Jorge Cadenas)
Schafe stehen auf den von Asche bedeckten Wiesen einer Farm in Futaleufu, Chile. (AP Photo/Ferran Majol)
Schafe stehen auf den von Asche bedeckten Wiesen einer Farm in Futaleufu, Chile. (AP Photo/Ferran Majol)

Santiago – Tierschützer bemühen sich nach dem Ausbruch des Vulkans Chaiten im Süden Chiles um Hilfe für hunderte zurückgelassene Katzen und Hunde. Das Amt für Notlagen habe angeboten, Futter zur Verfügung zu stellen, teilte die Tierschutzgruppe Coalition for Ethical Control of Urban Fauna mit. Außerdem sollten die Haustiere wie zuvor ihre Besitzer in Sicherheit gebracht werden. Die Einwohner von Chaiten haben nach ihrer Evakuierung am 2. Mai schätzungsweise 450 Hunde und 350 Katzen in der Stadt zurückgelassen.

Die Behörde habe darum gebeten, Futter für die Tiere zu liefern, das von Polizisten und Soldaten verteilt werden solle, sagte Alejandra Cassino von der Coalition for Ethical Control of Urban Fauna am Samstag in der Hauptstadt Santiago. Ein Sprecher konnte dies allerdings nicht bestätigen. Das Gebiet im Umkreis von 50 Kilometern um den Vulkan wurde zum Sperrgebiet erklärt. Nutztiere werden von der Regierung in Sicherheit gebracht, für totes Vieh erhalten die Besitzer eine Entschädigung.

Die Haustiere zu retten werde mindestens 48 Stunden dauern, sagte Cassino. Sie müssten eingefangen und auf Käfige verteilt werden, einige bräuchten Beruhigungsmittel. Die internationale Koordinatorin der Gruppe, Adriana de La Garza, erklärte, Soldaten hätten die Hunde und Katzen gelegentlich gefüttert.

Der Chaiten hatte seine Aktivität Ende der Woche verstärkt, auch am Samstag spie er Asche und Rauch in den Himmel. Insgesamt wurden seit dem ersten Ausbruch des Vulkans seit mehreren tausend Jahren am Donnerstag vergangener Woche mehr als 7.000 Menschen in Sicherheit gebracht. (AP)

 

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