Aktuelle Nachrichten – International
12.01.2011
Foto: AP Photo/Xinhua, Liu Xiuhua
Brisbane – Die Wassermassen im Nordosten Australiens haben inzwischen die Millionenstadt Brisbane erreicht. Aufgrund der Fluten mussten Menschen am Mittwoch Vorstädte und Hochhäuser verlassen. Es werde damit gerechnet, dass bis (morgigen) Donnerstag fast 20.000 Häuser in niedrig gelegenen Gebieten der Stadt unter Wasser stünden, sagte Bürgermeister Campbell Newman. Dann soll der Pegel in den umliegenden Flüssen seinen Höchststand erreichen. Das Hochwasser erreichte am Mittwoch auch den neben Queensland gelegenen Staat New South Wales, wo rund 4.500 Menschen wegen des Wassers festsaßen.
Von den Überschwemmungen in Brisbane, der drittgrößten Stadt Australiens, würden nach Schätzungen der Behörden rund 19.700 Menschen besonders stark betroffen sein, sagte Newman. In der Stadt seien Evakuierungszentren eingerichtet, in denen voraussichtlich bis zu 6.500 Menschen in den kommenden Tagen Schutz vor den Wassermassen suchen würden.
Der Notfallminister des Staates Queensland, Neil Roberts, erklärte unterdessen, die Zahl der Vermissten nach der Springflut westlich von Brisbane sei von mehr als 90 auf 67 gesunken. Die Zahl der Toten liege momentan noch bei zehn. Die Ministerpräsidentin des Staates, Anna Bligh, warnte aber, die Opferzahl werde wahrscheinlich steigen.
dapd/61,rd/pp (dapd)
Hier können Sie sich im Newsletter eintragen.
Schlagworte
Fast 60 Vermisste nach Springflut in Australien
(11.01.2011)
Fallende Vögel, Fische und andere Rätsel
(10.01.2011)
Pegelstände in australischen Hochwasser-Gebieten gehen zurück
(06.01.2011)
Australisches Outback versinkt in den Fluten
(03.01.2011)