Aktuelle Nachrichten – TOP-STORY
27.04.2012
Foto: Re. Ko./ Pixelio
Endlich Frühling! Die Menschen begeistern sich jetzt am Blütenmeer von Krokussen, Schlüsselblumen, Buschwindröschen, Salweiden und allerlei blühenden Zwiebelknollen. Doch in den Augen der Vögel ist die Landschaft öd und leer!
Denn heimische Vögel „...haben Hunger und finden in der Natur derzeit nur sehr wenig zu fressen", sagt Eva Goris, Deutsche Wildtier Stiftung.
Die ersten grünen Blattspitzen beleben das triste Einheitsgraubraun in den Wäldern, „aber die Mägen unser heimischen Wildvögel bleiben oft leer", sagt Goris. „Dabei brauchen sie gerade jetzt unsere Hilfe." Denn in diese nahrungsarme Zeit fällt die energieaufwendige und anstrengende Balz- und Brutzeit der Vögel.
Aktiver Artenschutz für Singvögel
Die Konkurrenz um die besten Brutplätze ist groß, der Revierkampf hart. Bei Singvögeln wie Amseln, Bachstelzen, Blaumeisen, Buchfinken, Kleibern und vielen anderen Arten liegen die ersten Eier schon im April im Nest. Sind die Nester gebaut und die Jungen geschlüpft, beginnt das kräftezehrende Füttern. Doch noch ist die Natur kahl. „Wie in einem geplünderten Supermarkt sind die Regale leer. Wer Vögel füttert, betreibt aktiv Artenschutz", sagt Eva Goris.
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