Aktuelle Nachrichten – Unternehmen
11.09.2009
Frankfurt/Main – Die Gewerkschaft stellt sich Zuge der Opel-Sanierung auf harte Verhandlungen mit dem neuen Investor Magna ein. „Es wird Krach geben, weil es um viel Geld geht“, sagte der Frankfurter IG-Metall-Bezirksleiter Armin Schild der AP am Freitag. Die Erfahrungen der IG Metall mit dem Zulieferer seien nicht nur positiv: „Da wo wir mit Magna zu tun haben, ist es ein konfliktreiches Geschäft.“
Schild machte deutlich, dass ein Arbeitsplatzabbau bei Opel nicht zu vermeiden sein wird. Der Hersteller werde künftig „weniger Menschen benötigen, die hoffentlich mehr Autos bauen“. Niemand habe bestritten, dass es bei Opel einen Restrukturierungsbedarf gebe.
Dennoch habe es zum Einstieg von Magna bei Opel keine vernünftige Alternative gegeben, sagte der IG-Metall-Bezirksleiter: „General Motors hat Restrukturierung immer mit Strategie verwechselt.“ Opel habe jetzt allerbeste Chancen, neue Märkte und neue Marktanteile zu erobern, ohne jeden Schritt mit GM abstimmen zu müssen. Dies könne Opel bald wieder profitabel machen. (AP)
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