Aktuelle Nachrichten – Deutschland
27.09.2011
Foto: Gerd Altmann/Shapes:AllSilhouettes.com/Pixelio
Berlin – Die IG Metall hat von Arbeitgebern und Politik Maßnahmen gegen die zunehmende Zahl psychischer Erkrankungen am Arbeitsplatz gefordert. Immer häufiger litten Beschäftigte am Burn-out-Syndrom, Hilfsangebote oder gar Prävention am Arbeitsplatz gebe es aber kaum, sagte Vorstandsmitglied Hans-Jürgen Urban am Dienstag in Berlin. Hier ticke eine "gesellschaftliche Zeitbombe", die mit individuellen Anti-Stress-Verordnungen für Unternehmen entschärft werden könne.
Einer Blitzumfrage der Gewerkschaft unter knapp 4.000 Betriebsräten zufolge wird in 86 Prozent der Firmen der Anstieg psychischer Erkrankungen als Problem wahrgenommen. 69 Prozent der Befragten beklagten fehlende oder nicht ausreichende Hilfsangebote für Erkrankte, 73 Prozent waren der Meinung, es müsse mehr für den Gesundheitsschutz getan werden.
(dapd)
Hier können Sie sich im Newsletter eintragen.
Schlagworte
Schweineballett und Vogelrülpser
(31.03.2010)
Vorbeugung gegen Lehrer-Burn-Out
(21.09.2009)
Volkskrankheit Stress kostet die Wirtschaft Milliarden
(14.05.2009)
Immer mehr Arbeitsausfall durch psychische Erkrankungen
(25.03.2009)
Licht und Schatten bei 24-Stunden-Shopping in Berlin
(10.11.2006)
Immer mehr Manager mit Erschöpfungssyndrom
(03.09.2006)
Fasten: Der freiwillige Hunger nach dem Sinn
(17.03.2006)
Die Kunst, noch Mensch zu bleiben
(01.03.2006)