Aktuelle Nachrichten – Reiseinformationen
24.10.2007
Berlin – Nur 20 Prozent aller Regional- und Nahverkehrszüge werden am Donnerstag und Freitag in den neuen Bundesländern verkehren. Der Organisationsgrad der streikenden Gewerkschaft Deutscher Lokführer sei dort so hoch, dass eine solche deutliche Reduzierung des Angebots unabwendbar sei, sagte Bahn-Personenverkehrsvorstand Karl-Friedrich Rausch am Mittwoch in Berlin. Auch in München sollen bei der S-Bahn aus diesem Grund nur etwa 30 Prozent aller Züge fahren.
Im Westen dagegen will die Bahn zwischen 70 und 80 Prozent der Leistungen nach einem reduzierten Fahrplan erbringen, wie Rausch sagte. Die S-Bahnen in Hamburg und Berlin sollen möglichst im 20-Minuten-Takt fahren.
Der Fernverkehr soll dagegen nach dem ausgedruckten Fahrplan laufen. Rausch schloss allerdings auch dort Störungen nicht aus, da viele Fahrgäste wegen der ausgefallenen Nahverkehrszüge die Anschlüsse nicht erreichen könnten. Der Bahnmanager appellierte an die GDL, ihren „unnötigen und unsinnigen“ Streik aufzugeben.
Der Notfahrplan ist im Internet abrufbar. Für telefonische Informationen ist rund um die Uhr eine kostenlose Service-Hotline unter 08000 99 66 33 geschaltet, deren Besetzung um 2.000 Kräfte verstärkt worden sei, sagte Rausch.
http://www.bahn.de/blitz/view/index.shtml (AP)
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