Wiesbaden – Der rasante Anstieg der Importpreise hat sich auch im Februar fortgesetzt. Wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte, legte der Index der Einfuhrpreise um 5,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat zu, das war die stärkste Zunahme seit mehr als anderthalb Jahren. Besonders teuer waren Einfuhren im Energiebereich, ohne die das Plus bei lediglich 1,6 Prozent gelegen hätte. Im Januar hatte die Jahresveränderungsrate bei 5,2 Prozent gelegen, im Dezember 2007 bei 3,7 Prozent.
Unterm Strich verzeichneten die Statistiker beim Import von Energieträgern ein Plus von 35,7 Prozent gegenüber Februar 2007. Rohöl wurde gar um 48,4 Prozent teurer, die Preise für Mineralölerzeugnisse um 38,6 Prozent und Steinkohle um 33,8 Prozent Auch Kokereierzeugnisse trugen mit einem Plus von 30,1 Prozent ebenfalls zu dem starken Preisanstieg bei. Bei Erdgas gab es eine Zunahme von 12,3 Prozent.
Auch im Nahrungsmittelbereich gab es Preissteigerungen, vor allem bei Getreide (plus 57,3 Prozent). Günstiger eingeführt wurden Datenverarbeitungsgeräte (minus 29 Prozent).
http://www.destatis.de (AP)
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