China News - Menschenrechte – In Chinas Arbeitslagern gefoltert – Florian Godovits
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Aktuelle Nachrichten – China - Menschenrechte

Fotos durch Zensur geschleust In Chinas Arbeitslagern gefoltert

Florian Godovits

11.10.2010

Yunping Zhang eine Woche vor seinem Tod im September 2010. Foto: falunifo.net
Yunping Zhang eine Woche vor seinem Tod im September 2010.

Foto: falunifo.net

Yunping Zhang eine Woche vor seinem Tod im September 2010.
Yunping Zhang eine Woche vor seinem Tod im September 2010.

Foto: falunifo.net

Die Bilder zeigen einen ausgemergelten Mann mit aufgedunsenem Bauch und Beinen voller Wasser. Es sind dies die letzten Bilder von Yunping Zhang vor seinem Tod. Er praktizierte das vom kommunistischen Regime in China verfolgte Falun Gong. Nach langjähriger Haft in einem Arbeits- und Umerziehungslager wurde er am 23. Februar 2010 zwar aus der Haft entlassen – er sollte sich jedoch nie wieder erholen. Am 6. September starb Herr Zhang an den Folgen der Folter.

Dies ist dem deutschen Falun Dafa Verein e.V. zufolge bereits der 3.530. Falun Gong-Praktizierende, der aufgrund von Folter in China ums Leben kam. Die Dunkelziffer liegt jedoch weit höher. Allein durch Organraub an lebenden Falun Gong-Praktizierenden sollen in Chinas Arbeitslagern mehrere zehntausend Menschen, die dieses buddhistische Qigong ausüben, ermordet worden sein. Zumindest, wenn es nach dem Bericht der bekannten Menschenrechtsanwälte David Kilgour und David Matas, beide aus Kanada, geht.

Laut UN-Sonderberichterstatter für Folter, Manfred Nowak, sind zwei Drittel aller in chinesischen Zwangsarbeitslagern Inhaftierten Falun Gong-Praktizierende, die sowohl körperlicher als auch psychischer Folter ausgesetzt sind.

Falun Gong, auch bekannt als Falun Dafa, ist – wie man in Asien sagt – eine Kultivierungsschule, die traditionelle chinesische Werte mit Meditation und körperlichen Übungen verbindet und sich nach Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit, Nachsicht ausrichtet.

 

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