Nachrichten Deutschland – In Deutschland weiter kein Hinweis auf Maul- und Klauenseuche – DAPD
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In Deutschland weiter kein Hinweis auf Maul- und Klauenseuche

DAPD

07.08.2007

Berlin – Fünf Tage nach dem Ausbruch der Maul- und Klauenseuche in England gibt es weiter keine Hinweise auf Fälle der hochansteckenden Tierkrankheit in Deutschland. „Wir sind noch nicht ganz durch, aber bislang ist alles negativ“, sagte der Präsident des Friedrich-Loeffler-Instituts, Thomas Mettenleiter, am Dienstag im ARD-Morgenmagazin zu den laufenden Tests bei aus Großbritannien importierten Tieren.

Zuvor war dort ein weiterer MKS-Verdachtsfall im Umkreis der ersten infizierten Rinderherde und in der Nähe des Forschungs- und Produktionslabors bekannt geworden, das als Quelle des Virus gilt. Mettenleiter zeigte sich ratlos, wie das Virus aus dem Labor auf die Herden in der Nähe überspringen konnte. Er verwies auf die äußerst strengen Sicherheitsstandards, die die EU von Labors verlangt, die mit hochansteckenden Erregern arbeiten. Die Sicherheitssysteme seien doppelt ausgelegt, so dass eines greife, auch wenn ein anderes ausfalle.

Dennoch gebe es immer Unsicherheiten beim Faktor Technik und beim Faktor Mensch. „Eine hundertprozentige Sicherheit gibt es nicht“, sagte Mettenleiter. In England deuteten die Indizien darauf hin, dass das bei der Rinderherde aufgetretene Virus in „epidemiologischer Verbindung“ mit dem Forschungs- und Produktionslabor stehe. Das Virus sei identisch. „Das deutet darauf hin, dass es eine Verbindung gibt“, räumte der Forscher ein. (AP)

 

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