Aktuelle Nachrichten – Forschung
21.11.2009
Frankfurt/Main – Der Large Hadron Collider (LHC) ist der größte jemals gebaute Teilchenbeschleuniger. In dem 27 Kilometer langen und knapp 4 Meter hohen Tunnel im schweizerisch-französischen Grenzgebiet bei Genf werden die kleinsten Bausteine der Materie, Elementarteilchen, nahezu auf Lichtgeschwindigkeit beschleunigt. Supraleitende Magneten halten sie auf der Kreisbahn.
Bei voller Energie besitzt jeder Protonen-Strahl soviel Energie wie ein Auto bei einer Geschwindigkeit von 1.600 Kilometern in der Stunde. Bis zu eine Milliarde Mal pro Sekunde prallen dann einzelne Protonen aufeinander. Deren elementare Bestandteile – Quarks und Gluonen – erzeugen neue Teilchen und Energie. Es werden Temperaturen erreicht wie in der ersten Billionstelsekunde nach dem Urknall. Die Beobachtung der Prozesse im LHC, für die gigantische Detektoren gebaut wurden, ist daher wie ein Blick auf einen Moment kurz nach der Entstehung des Universums im Urknall. (AP)
Teilchenbeschleuniger am CERN wieder hochgefahren
(21.11.2009)
Physiker beim CERN-Atomlabor wegen Terror-Verdachts festgenommen
(09.10.2009)
Reise zum Mittelpunkt der Materie
(01.11.2008)
Erfolgreicher Start der „Urknall-Maschine“
(10.09.2008)