Foto: dapd/NASA
Moskau – Die Internationale Raumstation muss einem Stück Weltraumschrott ausweichen. Dazu würden am Donnerstag um 07.22 Uhr (05.22 Uhr MESZ) die Raketen am russischen Modul "Swewda" gezündet, teilte am Mittwoch eine Sprecherin des russischen Kontrollzentrums mit.
Ein solches Manöver wird immer dann ausgeführt, wenn die Wahrscheinlichkeit einer Kollision größer ist als 1 zu 10.000. Die US-Raumfahrtbehörde NASA schätzt, dass sich mehr als 21.000 Trümmerstücke, die größer als zehn Zentimeter sind, in einer Umlaufbahn um die Erde befinden. Experten befürchten, dass dieser Weltraumschrott zu einem immer größeren Problem für die internationale Raumfahrt werden könnte. Derzeit sind sechs Astronauten in der ISS, drei Russen, zwei Amerikaner und ein Japaner.
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