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Afrika Islamisten verwüsten UNESCO-Weltkulturerbe in Mali

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30.06.2012

Die Sankore Moschee, eine von mehreren Weltkulturerbe-Stätten der UNESCO. Foto: AP/dapd
Die Sankore Moschee, eine von mehreren Weltkulturerbe-Stätten der UNESCO.

Foto: AP/dapd

Timbuktu – Islamisten verwüsten in der Stadt Timbuktu in Mali laut Berichten von Bewohnern zum Weltkulturerbe erklärte Heiligengräber. Sie hätten damit begonnen, die Grabstätten mit Schaufeln zu beschädigen, sagte der Augenzeuge Ali Yattara am Samstag. Die Aktion sei eine Reaktion auf eine Bitte der Weltkulturorganisation UNESCO in der vergangenen Woche, die Gräber auf die Liste des gefährdeten Welterbes zu setzen. Extremisten der Al-Kaida im Islamischen Maghreb (AQIM) haben nach eigenen Angaben die Kontrolle über die nördliche Hälfte Malis übernommen und die Volksgruppe der Tuareg vertrieben. In Timbuktu gibt es mehr als 300 Heiligengräber, 16 werden von der UNESCO als Weltkulturerbe geführt. (dapd)

 

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