Harmonie und Balance im Alltag – Isometrische Übungen helfen bei Spannungskopfschmerz – DAPD
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Isometrische Übungen helfen bei Spannungskopfschmerz

DAPD

14.02.2007

Spannungsschmerzen können durch gezieltes Anspannen anderer Partien gelindert werden. In gesunden Gewebe folgt Entspannung der Anspannung. Doch eine Dauerspannung durch Angst und Stress kann dazu führen, dass wir punktuell nicht mehr wissen, wie Entspannug hergestellt werden kann. Da hilft dann die Nachhilfe durch andere Muskelgruppen.         Foto: Pixelquelle.de
Spannungsschmerzen können durch gezieltes Anspannen anderer Partien gelindert werden. In gesunden Gewebe folgt Entspannung der Anspannung. Doch eine Dauerspannung durch Angst und Stress kann dazu führen, dass wir punktuell nicht mehr wissen, wie Entspannug hergestellt werden kann. Da hilft dann die Nachhilfe durch andere Muskelgruppen.

Foto: Pixelquelle.de

Frankfurt/Main – Physiotherapie in Verbindung mit isometrischen Übungen kann bei Spannungskopfschmerzen den Verbrauch von Medikamenten um bis zu 65 Prozent senken. Das berichtet die Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft unter Berufung auf eine niederländische Studie. Die Wissenschaftler hatten Betroffene mit Massagen, passiven Bewegungen des Kopfes und eine Schulung der Kopfhaltung behandelt. Eine andere Patientengruppe erhielt zusätzlich isometrische Belastungs- und Ausdauerübungen mit einem Latexband, um durch An- und Entspannung mit langsam ansteigendem Widerstand die Halsmuskulatur zu trainieren.

Während der sechswöchigen Studienphase übten die Teilnehmer zwei Mal täglich maximal 15 Minuten, in einer anschließend 18-wöchigen Nachbeobachtung zwei Mal pro Woche. Nach sechs Wochen konnten die Forscher noch keinen Unterschied zwischen den beiden Gruppen feststellen: Alle Patienten hatten ihre Schmerzmitteleinnahme deutlich reduziert. Bei einer Nachuntersuchung sechs Monate später war bei jenen Patienten, die zusätzlich mit Latexband trainiert hatten, Häufigkeit, Intensität und Dauer der Kopfschmerzen im Vergleich zu den anderen Teilnehmern deutlich gebessert. Außerdem konnten diese Patienten ihren Analgetika-Bedarf nochmals reduzieren.

(AP)

 

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