Aktuelle Nachrichten – Europa
28.06.2010
Athen (apn) Die griechische Wirtschaft wird nach Einschätzung des Internationalen Währungsfonds in diesem Jahr voraussichtlich vier Prozent schrumpfen, im übernächsten Jahr aber wieder auf Wachstumskurs sein. „In drei Jahren wird sich das Investitionsklima beträchtlich verbessert haben, und die öffentlichen Finanzen werden ein viel festeres Fundament haben“, sagte der IWF-Beauftragte für Griechenland, Poul Thomsen, der Zeitung „To Vima“.
„Infolgedessen wird die Wirtschaft wieder wachsen, es werden Arbeitsplätze geschaffen, die Einkommen werden steigen“, fügte Thomsen hinzu. Mit dem Sparprogramm der Regierung in Athen sei das Land auf dem richtigen Weg.
Die Regierung hatte dem Parlament am Freitag ein Gesetz zur Erhöhung des Renteneinstiegsalters und Senkung der Rentenhöhe vorgelegt. Die Vorlage, die noch vom Parlament beschlossen werden muss, lockert außerdem die Regeln zur Kündigung von Arbeitnehmern. Der Gesetzentwurf ist Teil der Bemühungen der regierenden Sozialisten, das ausufernde Staatsdefizit wieder unter Kontrolle zu bringen, das die gesamte Eurozone in die Krise gezogen hat. Die Gewerkschaften haben Widerstand gegen die Maßnahmen angekündigt und für den morgigen Dienstag zu einem Generalstreik aufgerufen.
Der Gesetzentwurf ist Teil der Bemühungen der regierenden Sozialisten, das ausufernde Staatsdefizit wieder unter Kontrolle zu bringen, das die gesamte Eurozone in die Krise gezogen hat. (AP)
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