Hamburg - Jeder siebte Jugendliche zwischen 14 und 24 Jahren isst einer Umfrage zufolge mindestens vier Mal die Woche Fastfood. Dies ergab eine am Freitag veröffentlichte Forsa-Studie im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK), bei der 1.004 Bundesbürger nach ihren Ernährungsgewohnheiten gefragt wurden. Ganz hoch im Kurs steht dabei die Curry-Wurst.
Diese rangiert mit 510 Kalorien (pro 150 Gramm) und 20 Prozent Fettanteil auch weit oben auf der Liste der Kalorienbomben. Eine Pizza Margarita hat 640 Kalorien, und ein Döner mit 350 Gramm Putenfleisch bringt es auf 615 Kalorien, wie die TK mitteilte. Das entspricht etwa einem Viertel des täglichen Energiebedarfs eines Jugendlichen.
Die TK-Ernährungsexpertin Alexandra Krotz erklärte: «Problematisch ist nicht nur, dass das meiste Fastfood zu viel Fett und Zucker und deshalb viele Kalorien hat, sondern auch, dass es kaum Nährstoffe, also Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente enthält.» Und die seien vor allem für die Entwicklung junger Leute wichtig.
Der Umfrage zufolge essen mehr als zwei Drittel der unter 25- Jährigen das, was ihnen schmeckt - egal ob gesund oder nicht. Und fast jeder zweite begründete sein Essverhalten mit Zeitmangel. Krotz schlug gesunde Alternativen vor: «Fast alle Bäckereien bieten gesunde und schmackhafte Vollkornbaguettes an, die zum Beispiel mit fettarmem Geflügelaufschnitt, Tomate und Salat belegt sind. Sogar die großen Burger-Ketten bieten mittlerweile gesunde Alternativen wie Salate, Obst und Vollkornburger an», erklärte sie.
(AP)
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