Aktuelle Nachrichten – Menschen & Meinungen
08.09.2006
München - Schon in der ersten Klasse sollten Lehrer den Kampf gegen Mobbing unter den Schülern aufnehmen. Bei einer Befragung von Münchner Grundschülern entdeckten Pädagogen und Psychologen der Ludwigs-Maximilians-Universität besonders in den Anfangsklassen erhebliche Unterschiede im Verhalten der Schüler. Daraus lasse sich schließen, dass es in dieser Zeit noch besonders viel Einflussmöglichkeit auf das Klassenklima gebe, erklärten die Experten.
Die Psychologen und Pädagogen befragten die Schüler nach den Rollen, die sie im Klassenverband einnehmen, wie die Universität mitteilte. Im Gegensatz zu älteren Schülern beurteilten die Kinder in den ersten beiden Klassen ihre Mitschüler nach beobachtbarem Verhalten, sie merkten sich also beispielsweise, wer wen dominiert, hilft oder tröstet. Bei den Älteren dagegen ist den Beobachtungen zufolge bereits genau eingeteilt, wer Mobbing initiiert, wer dabei hilft, wer sich lachend daneben stellt und wer sich aus allem heraushält.
(AP)
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