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NTDTV Kanadische Anwälte in der Schweiz mit Menschenrechtspreis ausgezeichnet

Epoch Times Deutschland

26.01.2010

(NTDTV)
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Die Schweizer Internationale Gesellschaft für Menschenrechte verlieh an Kanadas früheren Staatssekretär David Kilgour und Menschenrechtsanwalt David Matas am 16. Januar in Bern ihren jährlichen Menschenrechtspreis.

[David Matas, Menschenrechtsanwalt]:
„Die Stimmen Einzelner in der Welt werden zur Einhaltung der Menschenrechte führen."

Den Preis erhielten sie für ihre Untersuchungen bezüglich des Organraubs an Falun Gong-Praktizierenden in China. Falun Gong, eine traditionelle Meditationspraktik, wird vom chinesischen Regime seit über zehn Jahren verfolgt – hunderttausende wurden in Arbeitslager geschickt.

Kilgours und Matas enthüllender Bericht trägt den Titel „Bloody Harvest “ (Blutige Ernte). Die 52 Indizienbeweise zeigen, dass das chinesische Regime Falun Gong-Praktizierende wegen ihrer Organe ermordete und diese an Transplantationspatienten verkaufte.

Sie sagen, in 2006 warben chinesische Krankenhäuser mit perfekt passenden Organen und extrem kurzen Wartezeiten für Organtransplantationen – innerhalb von nur zwei Wochen.

[Dr. Franz Immer, Direktor von Swisstransplantat]: „Wir warten hier in Europa im Schnitt zweieinhalb bis drei Jahre auf eine Niere, wir warten neun bis zwölf Monate auf ein Herz, eine Leber."

2007 wurde Dr. Immer während eines Medizinkongresses in Peking eingeladen an einer Herztransplantation teilzunehmen. Aber er lehnte die Einladung ab, nachdem er erfahren hatte, was die kurzen Wartezeiten über die Quelle der Organe aussagten.

[Dr. Franz Immer, Direktor von Swisstransplantat ]:
„An und für sich war das Interesse groß, ein chinesisches Spital zu sehen, aber plötzlich habe ich dann erkannt; hier in der Schweiz sind Transplantationen nie im Voraus bekannt. Das ist in der Nacht, oder am Wochenende, und manchmal sind es zwei, drei hintereinander, und manchmal lange keine mehr. Und da habe ich mich eigentlich das erste Mal damit konfrontiert gesehen, dass offenbar Todesstrafen vollzogen werden, Patienten auf einen bestimmten Termin hin umgebracht werden, um Transplantationen durchzuführen.“

Kilgour und Matas reisen seit längerem um die Welt, um auf ihre Untersuchungsergebnisse aufmerksam zu machen.

NTD News, Bern, Schweiz.

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