Foto: Werner Wind / Pixelio
Auch uns, in Ehren sei's gesagt,
Hat einst der Karneval behagt,
Besonders und zu allermeist
In einer Stadt, die München heißt.
Wie reizend fand man dazumal
Ein menschenwarmes Festlokal,
Wie fleißig wurde über Nacht
Das Glas gefüllt und leer gemacht,
Und gingen wir im Schnee nach Haus,
War grad die frühe Messe aus,
Dann können gleich die frömmsten Frau'n
Sich negativ an uns erbau'n.
Die Zeit verging, das Alter kam,
Wir wurden sittsam, wurden zahm.
Nun sehn wir zwar noch ziemlich gern
Die Sach' uns an, doch nur von fern
(Ein Auge zu, Mundwinkel schief)
Durchs umgekehrte Perspektiv.
Wilhelm Busch (1832 - 1908)
Rosenmontag: Wulff geht es "an den Kragen"
(20.02.2012)
Starglamour bei Karneval in Rio
(20.02.2012)
In Düsseldorf, Köln, Bonn, beginnt der Straßen-Karneval
(16.02.2012)
Altersweisheit: Alles kommt von selbst
(15.01.2012)
Naivität + Vertrauen sind Nachbarskinder
(11.12.2011)
Schweigen über Lasterfreuden in den großen Städten
(19.11.2011)
(13.11.2011)
Lieber im Haus „Sündenpfuhl“ als im Heim „Abendfrieden“
(28.07.2011)
Feiern in einer besonderen Art
(23.12.2008)
Einer wie Ringelnatz und Wilhelm Busch
(18.09.2005)