Aktuelle Nachrichten – Ökologie
29.07.2012
Foto: Tierschutzverein für den Hochsauerlandkreis.
Hinter Gittern sitzen und einer Katze das Kinn kraulen, jeden Abend einen Hund spazieren führen oder gespendete Dinge bei Ebay verkaufen: so etwa kann man dem nächstgelegenen Tierheim helfen.
Immer wieder hört und liest man es in den Medien: Die Tierheime sind überfüllt und am Rand ihrer Kapazitäten. Man möchte helfen. Aber wie? Am besten ruft man beim nächsten Tierheim an oder fragt persönlich nach. Es gibt mehr Möglichkeiten, als man denkt. Hier sind ein paar Beispiele.
Für die Tiere da sein
Regelmäßig vorbeikommen und für die Tiere da sein. Je nach Vorliebe kann man regelmäßig Hunde ausführen, oder man setzt sich - natürlich mit Absprache der Pfleger - zu den Katzen, um mit ihnen zu schmusen und zu spielen. Bei wilden Katzen und ihren Jungen freut sich manches Tierheim auch, wenn sich jemand einfach regelmäßig in die Nähe setzt, um sie langsam an Menschen zu gewöhnen.
Roomservice für Tierheim-Tiere
Besonders Frühaufsteher sind willkommen, um den Tierpflegern bei Reinigungsarbeiten zur Hand zu gehen: Näpfe sauber machen, Decken und Kissen auswechseln, Tierkot aufsammeln bzw. Katzentoiletten säubern, Handtücher und Decken waschen und zusammenlegen.
Geld wird immer benötigt
Geld ist natürlich immer willkommen. Es können einmalige Spenden sein oder eine Patenschaft. Bei einer Patenschaft kann oft gewählt werden, ob es eine Futterpatenschaft sein soll, für alle Tiere oder für eine bestimmte Gruppe von Tieren. Oder man übernimmt eine Patenschaft für das Wohlergehen eines bestimmten Tieres, das aufgrund seines Alters, einer Krankheit, eines nicht ganz einfachen Verhaltens oder auch ohne erkennbaren Grund schon lange im Tierheim ist.
Sachspenden - gebraucht oder neu
Ausrangierte Handtücher und Decken finden im Tierheim Verwendung. Natürlich auch Tier-Spielzeuge und Zubehör wie Leinen oder Näpfe. Man kann das Spielzeug, das die eigene Katze uninteressant findet, dem Tierheim schenken oder auch das komplette Zubehör seines eigenen verstorbenen Tieres, wenn man kein neues Tier mehr halten will. Allerdings sollten die eigenen Tiere keine ansteckenden Krankheiten gehabt haben. A pro pos: Sie haben Medikamente, die Ihr eigenes Tier nicht mehr braucht? Fragen Sie das Tierheim, ob es sie haben will. Natürlich sollten diese noch haltbar sein.
Wenn Sie Tierzubehör extra für das Tierheim kaufen möchten, fragen Sie bitte vorher nach, was gebraucht wird. Denn manchmal gibt es bestimmte Wünsche. Das Tierheim Elmshorn sucht derzeit zum Beispiel für zwei Hunde, die nur mit Maulkorb spazieren gehen dürfen, weichere Exemplare, "die nicht an der Schnute scheuern". So etwas, sowie das Wunschmodell und die Größen erfährt man eben nur, wenn man nachfragt.
Sachspenden für den Flohmarkt - Lesen sie weiter auf Seite 2
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