Gesellschaft - Aktuelle Nachrichten – Kolumne: Ropers neue Welt der Etymosophie – Renate Lilge-Stodieck
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Aktuelle Nachrichten – Gesellschaft

Editorial und neue Kolumne Kolumne: Ropers neue Welt der Etymosophie

Renate Lilge-Stodieck

06.02.2012

Mit Ropers Etymosophie zurück zu dem Urgrund der Sprache. Fries vom Parthenon in Athen.  Foto: Graham Barclay, BWP Media/Getty Images
Mit Ropers Etymosophie zurück zu dem Urgrund der Sprache. Fries vom Parthenon in Athen.

Foto: Graham Barclay, BWP Media/Getty Images

Der Zufall wollte es, dass ich vor einigen Tagen mit dem Transformations-und Weisheitsforscher, Publizisten und Etymosophen Roland Romuald Ropers ins Gespräch kam. Wir tauschten uns aus über Musik, über die Stimme und über Sprache. Ropers hatte die Epoch Times Deutschland entdeckt durch das Interview mit Christian Strasser, dem Verleger des Scorpio Verlags.

Das tiefere Verständnis von Worten ist ein Thema, das uns beide schon lange beschäftigt hat. Man sammelt, man vergleicht, man geht möglichst sorgsam mit der Sprache um, man sucht Gesprächspartner und man schweigt auch manches Mal. Das Schweigen hatte in diesem Gespräch keine Chance, denn jedes Wort weckte Assoziationen, Interpretationen; Fremdworte wie diese lockten aus meinem Gesprächspartner tiefergehende Deutungen aus seinem profunden Schatz an Sprache und an Sprachen hervor. Das fing beim Englischen an, ging weiter über das Französische zum Lateinischen (bis dahin konnte ich noch mithalten), machte auch beim Griechischen noch nicht Halt, sondern erst beim Sanskrit, der altindischen Hochsprache.

Nun war das nicht nur ein tiefsinniges Gespräch, sondern auch ein humorvolles mit viel Gelächter ob der erkannten eigenen Ahnungslosigkeit über so manche Schätze in der Sprache. Sprache? „Das Wort ‚Sprache‘ bedeutet nichts anderes als sein Name besagt: Se-pa-ra-che = Separierungskraft, die Fähigkeit der Trennung, der Teilung (vgl. dazu das holländische taal = Sprache, vom Wortstamm „teilen“, engl.: to tell).“ Das sagt Roland Ropers so nebenbei. Seine „Etymosophie“© hat das Licht der Erkenntniswelt erblickt nach einem Konzert in Stockholm im April 1998, Carlo Maria Giulini hatte Ludwig van Beethovens „Missa Solemnis“ dirigiert. Es öffnete sich ihm, wie er sagt, ein tieferer Zugang zur Wort- und Sprachbedeutung als durch herkömmliche Etymologie gewohnt.

 

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