Aktuelle Nachrichten – International
20.05.2011
Beirut – Syrien hat US-Präsident Barack Obama am Freitag eine unerwünschte Einmischung in innere Angelegenheiten vorgeworfen. Dessen Forderung, Machthaber Baschar Assad solle demokratische Reformen einleiten oder "aus dem Weg gehen" sei als "Anstiftung" zu werten, hieß es in einer Meldung der staatlichen Nachrichtenagentur SANA. "Obamas Rede bestätigt die Realität amerikanischer Einmischung in die inneren Angelegenheiten der Länder der Region, einschließlich Syriens", hieß es weiter.
Die Äußerungen des US-Präsidenten zur Lage in Syrien am Donnerstag waren die bisher deutlichsten seit Beginn der Unruhen im März. Menschenrechtlern zufolge sind bei dem brutalen Vorgehen der syrischen Sicherheitskräfte gegen Demonstranten bisher mindestens 850 Menschen getötet worden.
(dapd)
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