Aktuelle Nachrichten – International
19.06.2007
Genf – Der UN-Menschenrechtsrat hat sich am Dienstag grundsätzlich auf einen Kompromissvorschlag zu seinem künftigen Vorgehen bei Resolutionen gegen Menschenrechts-Verstöße geeinigt. Die Mitglieder seien übereingekommen, dass dafür eine möglichst breite Unterstützung von möglichst mindestens 15 Mitgliedsstaaten erforderlich sein solle, sagte Ratspräsident Luis Alfonso de Alba in Genf. China hatte zuvor eine Zustimmung von zwei Dritteln der 47 Mitglieder gefordert. Die Einigung auf die neue Formulierung kurz nach Mitternacht hat dem Menschenrechtsrat die Blamage erspart, sich auch ein Jahr nach seiner Gründung nicht auf Regeln für seine künftige Arbeitsweise einigen zu können. Der Rat wollte den Vorschlag im Lauf des Dienstags billigen. (AP)
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