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Halbherzige Abmilderung der Solarkürzung Korrekturen in der Solarstromförderung lösen Handbremse bei der Energiewende nicht

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29.06.2012

Photovoltaik-Anlage auf dem Verbandssitz des BSW-Solar. Foto: BSW-Solar/Upmann
Photovoltaik-Anlage auf dem Verbandssitz des BSW-Solar.

Foto: BSW-Solar/Upmann

Bei einer Verdoppelung des Anteils der Solarenergie am deutschen Strom-Mix von 3,2 Prozent (2011) auf 6,8 Prozent (2016) würde der solarbedingte Anstieg des Strompreises 2,5 Prozent ausmachen. Grafik: BWS-Solarw
Bei einer Verdoppelung des Anteils der Solarenergie am deutschen Strom-Mix von 3,2 Prozent (2011) auf 6,8 Prozent (2016) würde der solarbedingte Anstieg des Strompreises 2,5 Prozent ausmachen. Grafik: BWS-Solarw

Die geplante Abmilderung der Einschnitte in der Solarstromförderung, die voraussichtlich noch in dieser Woche von Bundestag und Bundesrat verabschiedet werden, geht nach Meinung des Bundesverbandes Solarwirtschaft e.V. nicht weit genug. "Der erste Gang ist damit vielleicht wieder eingelegt, die Handbremse bei der Energiewende aber nicht gelöst", sagt Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar).

Grundsätzlich sei die Solarbranche nicht gegen einen weiteren Abbau der Solarstromförderung, doch die geplanten Einschnitte seien noch immer zu hoch. Etwa könne die Kostenentwicklung der Photovoltaik mit der zukünftig jährlichen Reduktion der Solarstromförderung um bis zu 29 Prozent auf Dauer nicht Schritt halten kann.

Der BSW-Solar bemängelt zudem, dass der jährliche Ausbau der Photovoltaik in Deutschland gegenüber den Vorjahren weiterhin halbiert und die Solarstromförderung auf eine Spitzenleistung von insgesamt 52 Gigawatt begrenzt werden soll. Bislang seien rund 27 GWp installiert. Eine Verdoppelung des Anteils der Solarenergie am deutschen Strom-Mix von 3,2 Prozent (2011) auf 6,8 Prozent (2016) könnten die Durchschnittshaushalte für eine Erhöhung der Stromrechnung von einem halben Prozent haben. (sol/bws)

 

 

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