Aktuelle Nachrichten – Fitness
18.08.2008
New York – Kräuter und Gewürze verleihen Speisen nicht nur besonderen Geschmack, sondern schützen auch vor den Folgen eines hohen Blutzuckers. Die Würzmittel bewahren vor Zellschäden und Entzündungsreaktionen, wie eine Laborstudie zeigt.
Bei hohem Blutzuckerspiegel verbinden sich Zuckerketten und bestimmte Proteine zu sogenannten AGE-Verbindungen. Diese führen zu Entzündungsreaktionen und begünstigen damit Arteriosklerose. Nun untersuchten US-Ernährungsforscher und Pharmakologen der Universität von Georgia in Athens 24 gängige Würzmittel auf ihren Gehalt an antioxidativen Phenolen. Je mehr Phenole die einzelnen Mittel enthielten, desto stärker verhinderten sie im Labor die Bildung der AGE-Verbindungen.
Bei Nelken und Zimt lag der Phenolgehalt bei 30 und 18 Prozent der Trockenmasse, bei Oregano und Salbei bei acht und sechs Prozent. Auch Majoran, Estragon und Rosmarin enthielten die Antioxidantien reichlich, wie die Forscher im „Journal of Medicinal Food“ schreiben. Da verschiedene Phenole über unterschiedliche Mechanismen wirken, vermuten die Wissenschaftler, dass der Einsatz verschiedener Kräuter und Gewürze deren Nutzen steigert.
(Quelle: „Journal of Medicinal Food“, Vol. 11, S. 275-281) (AP)
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