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Entführung Krisenstab bemüht sich weiter um Freilassung der Bergsteiger

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10.07.2008

Berlin – Das Auswärtige Amt bemüht sich weiter um die Freilassung der drei in der Osttürkei entführten Bergsteiger aus Bayern. „Der Krisenstab ist intensiv bemüht, eine Lösung des Falles herbeizuführen“, sagte eine Sprecherin des Auswärtigen Amtes am Donnerstagmorgen. Die Angehörigen einer 13-köpfigen Reisegruppe waren am Dienstagabend auf dem Berg Ararat von mutmaßlichen PKK-Rebellen verschleppt worden.

Außenminister Frank-Walter Steinmeier hatte am Mittwochabend zugesichert, alles für die entführten Bergsteiger zu unternehmen. „Wir bemühen uns intensiv um die Aufklärung der Hintergründe. Natürlich unternehmen wir alles, um zu einer baldigen Freilassung zu kommen“, erklärte er.

Nach Angaben des Provinzgouverneurs Mehmet Cetin haben türkische Truppen eine Aktion zur Rettung der Deutschen gestartet. Die Entführer hätten aber auch angekündigt, die Deutschen bald wieder freizulassen.

Die drei Männer im Alter von 65, 47 und 33 Jahren stammen aus Ober- und Niederbayern und waren mit einer Gruppe des Reiseveranstalters SEB-Tours bei einer Besteigung des 5.137 Meter hohen Berges. Am Dienstagabend wurden sie gegen 22.00 Uhr Ortszeit aus einem Basislager in rund 3.200 Meter Höhe entführt, wie das bayerische Innenministerium mitgeteilt hatte. Nach den vorliegenden Informationen wurden die Drei wahllos aus der Urlaubergruppe herausgegriffen. Dabei wurde offenbar niemand verletzt.

Die PKK kämpft seit 1984 für eine Autonomie der Region. Anfang der 90er Jahre entführte sie mehrfach ausländische Touristen im Südosten der Türkei, alle kamen wieder frei. (AP)

 

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