Berlin – Vor der Weltklimakonferenz haben sich einem Zeitungsbericht zufolge mehrere bedrohte Küstenstaaten aus fast allen Erdteilen auf gemeinsame Anstrengungen gegen den Klimawandel verständigt. Die Außenminister der Kapverden, Costa Ricas, Islands, der Republik Singapur und der Vereinigten Arabischen Emirate verpflichten sich nach einem Bericht der „Berliner Zeitung“ in einem gemeinsam verfassten Brief zu konkreten Anstrengungen im Umweltschutz und zu einer nachhaltigen Entwicklung.
Zugleich appellieren sie eindringlich an die Teilnehmer der Weltklimakonferenz, das Treffen zu einem Erfolg werden zu lassen, wie das Blatt berichtete. Die Menschheit sei bereits jetzt mit den Konsequenzen des Klimawandels konfrontiert, heißt es den Angaben zufolge weiter. Von seinen Auswirkungen seien aber vor allem rohstoffarme Länder betroffen, deren Mittel, den Herausforderungen zu begegnen, begrenzt seien und Inselstaaten, die vom Ansteigen des Meeresspiegels bedroht sind.
Beim Klimagipfel müsse eine erhebliche Reduzierung der weltweiten Schadstoffemission erreicht werden, die die globale Erwärmung auf zwei Grad limitiere. Diese Einigung müsse sich am Prinzip der gemeinsamen Verantwortung orientieren, aber gleichzeitig den unterschiedlichen Umständen und Möglichkeiten der Länder Rechnung tragen.
Ausdrücklich erwähnt das gemeinsame Schreiben dem Blatt zufolge die unterschiedlichen Anstrengungen der Länder zum Schutz ihrer Wasserressourcen. Die VAE wollten ihre Bemühungen vor allem auf eine Reduzierung des Verbrauchs und eine effektivere Verteilung des Wasser konzentrieren. Die Kreativität und der Erfindungsgeist des Unternehmertums müsse gebündelt werden, um eine nachhaltige Entwicklung der Welt gewährleisten zu können, fordern die Minister laut dem Bericht. (AP)
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