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in China grob missachtet Kulturstaatsminister Neumann fordert Freilassung Ai Weiweis

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27.04.2011

Staatsminister Bernd Neumann, der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, hat die chinesische Staatsführung wegen der Inhaftierung des Künstlers Ai Weiwei scharf attackiert. "Ich fordere die chinesische Regierung auf, Ai Weiwei umgehend freizulassen", sagte der CDU-Politiker am Dienstag in Berlin.   Foto: AP Photo/Markus Schreiber
Staatsminister Bernd Neumann, der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, hat die chinesische Staatsführung wegen der Inhaftierung des Künstlers Ai Weiwei scharf attackiert. "Ich fordere die chinesische Regierung auf, Ai Weiwei umgehend freizulassen", sagte der CDU-Politiker am Dienstag in Berlin.

Foto: AP Photo/Markus Schreiber

Berlin – Kulturstaatsminister Bernd Neumann hat die chinesische Staatsführung wegen der Inhaftierung des Künstlers Ai Weiwei scharf attackiert. "Ich fordere die chinesische Regierung auf, Ai Weiwei umgehend freizulassen", sagte der CDU-Politiker am Dienstag in Berlin. "Seine plötzliche Inhaftierung führt uns vor Augen, dass Menschenrechte, Rechtsstaatlichkeit und vor allem die Freiheit der Kunst in China grob missachtet werden", fügte Neumann hinzu.

Willkürliche Verhaftung und Verschwindenlassen seien auch mit dem chinesischen Recht nicht vereinbar, betonte Neumann. Er appellierte an Freunde und Unterstützer Ai Weiweis, in ihren Bemühungen und Aktionen nicht nachzulassen. Der Konzeptkünstler und Kurator war am 3. April von chinesischen Sicherheitsbehörden inhaftiert worden.

Mit Verweis auf die Ausstellung "Kunst der Aufklärung", die derzeit im Pekinger Nationalmuseum gezeigt wird, sagte Neumann: "Ais Festnahme konterkariert die Botschaft und den Geist der Ausstellung." Forderungen nach einem vorzeitigen Abbruch der Schau könne er verstehen, räumte Neumann ein. Er halte es aber für falsch, den kulturellen Austausch mit autoritären Regimen zu unterlassen. "Veränderung erreicht man nur im Dialog", sagte er.  (dapd)

 

 

 

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