Foto: dapd
Essen/Bottrop – Der Schriftsteller Kurt Küther ist tot. Wie die Zeitungen der WAZ-Mediengruppe (Dienstagausgaben) berichteten, starb der Autor bereits am vergangenen Samstag im Alter von 83 Jahren in Bottrop. Küther, der 1929 in Stettin geboren wurde und nach dem Zweiten Weltkrieg als Bergmann in Bottrop eine neue Heimat fand, gehörte den Angaben zufolge zu den letzten Arbeiterdichtern.
Seit Anfang der 60er Jahre schrieb Küther laut WAZ sozial engagierte Gedichte, Kurzgeschichten, Satiren und Glossen. Von 1963 bis 1969 gehörte der engagierte Gewerkschafter der Dortmunder "Gruppe 61" für Literatur der Arbeitswelt an. Sein bekanntester Gedichtband "Ein Direktor geht vorbei" erschien 1973, in seinen "Ruhrpottogrammen" brachte Küther gesellschaftliche Widersprüche und menschliche Liebenswürdigkeiten in breitestem Revierdeutsch auf den Punkt, wie es hieß.
dapd
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