Rangun – Die Militärregierung in Birma hat ihre Festnahmewelle gegen Regimekritiker nach Angaben von Exilbirmanen auch am Mittwoch fortgesetzt. Mindestens fünf Menschen seien binnen zwei Tagen in der Hauptstadt Rangun festgenommen worden, berichtete die in Thailand ansässige Assistance Association for Political Prisoners (AAPP), die sich für politische Häftlinge einsetzt. Außerdem sei ein Mitglied der Nationalen Liga für Demokratie (NLD) von Oppositionsführerin und Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi während eines Verhörs gestorben.
Die Behörden hätten die Angehörigen von Win Shwe in den vergangenen Tagen über dessen Tod informiert, erklärte die AAPP. Der 42-Jährige war zusammen mit fünf weiteren Aktivisten am 26. September festgenommen worden. Seine Leiche sei bereits eingeäschert worden, hieß es. (AP)
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