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Gondeldefekt im Zillertal Lawinengefahr im Westen Österreichs geht zurück

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10.01.2012

Schnee, Schnee, Schnee: 150 Skifahrer im Zillertal wurden nach einem Gondeldefekt geborgen. Foto: Andreas Mlosch/www.pixelio.de
Schnee, Schnee, Schnee: 150 Skifahrer im Zillertal wurden nach einem Gondeldefekt geborgen.

Foto: Andreas Mlosch/Pixelio

Frankfurt/Main – Nach mehreren Tagen Schneechaos hat sich die Lage im Westen Österreichs am Dienstag leicht entspannt. Die Lawinenwarndienste der Bundesländer Tirol und Vorarlberg stuften die Lawinengefahr auf "erheblich" – Stufe 3 der fünfteiligen Skala - herunter. Dort dürfte sie auch für die kommenden Tage bleiben, teilten die beiden Behörden mit.

Auch mehrere Straßensperren konnten am Dienstag wieder aufgehoben werden. So war St. Anton am Arlberg ab dem Morgen auch von Tiroler Seite wieder erreichbar und auch die Felber-Tauern-Straße – die Verbindung zwischen Osttirol und Salzburg – war wieder passierbar. Weiter von der Außenwelt abgeschnitten waren am Dienstag vorerst die Skiorte Ischgl und Galtür im Tiroler Paznauntal, die Tiroler Lawinenkommission kündigte jedoch die Öffnung der dortigen Straße ab Mittwochmorgen an, wie die "Tiroler Tageszeitung" in ihrer Online-Ausgabe berichtete.

Im Zillertal mussten indessen am Dienstag rund 150 Skifahrer wegen eines Defekts bei einer Gondel mit Hubschraubern und Pistenfahrzeugen geborgen werden. Die Gondeln der Ahornbarn in Mayrhofen seien zum Zeitpunkt des Defekts in der Berg- beziehungsweise der Talstation gewesen, berichteten österreichische Medien unter Berufung auf die Zillertaler Bergbahnen. Deshalb habe auch niemand in der Gondel festgesessen. Die rund 150 großteils ungeübten Skifahrer konnten nicht selbst ins Tal fahren, deshalb war die Rettungsaktion nötig geworden.

(dapd)

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