Foto: Kurt Michel / Pixelio
München – Die Lawinengefahr in den Alpen bleibt auch in den kommenden Tagen unverändert bleiben. Im bayerischen Alpenraum fielen nach Angaben des Lawinenwarndienstes von Samstag auf Sonntag verbreitet bis zu 30 Zentimeter Neuschnee, auf der Zugspitze und im westlichen Allgäu bis zu 40 Zentimeter. Der Deutsche Wetterdienst erwartet weitere Schneefälle.
Wegen des Windes kam es laut Lawinenwarndienst zu "umfangreichen Schneeverfrachtungen". In weiten Teilen der bayerischen Alpen wurde die Lawinengefahr am Wochenende mit der vierten von fünf Warnstufen eingestuft. Auf diesem Niveau wird es in den kommenden Tagen nach Einschätzung der Experten bleiben.
Bayerische Winterurlauber bekamen die Auswirkungen der Schneefälle vor allem auf österreichischer Seite der Alpen zu spüren. Eine Reisegruppe aus Lindau wurde im Vorarlberg auf einer Skihütte eingeschneit und für zwei Tage von der Außenwelt abgeschnitten. Sie wurden per Hubschrauber in Sicherheit gebracht.
Drei deutsche Wintersportler aus den Landkreisen Landsberg am Lech und Fürstenfeldbruck sowie Offenbach blieben im österreichischen Ellmau orientierungslos im Schnee stecken und wurden erst nach Stunden geborgen. Ein Skifahrer aus Fürstenfeldbruck wurde in Tirol von einer Lawine verschüttet. Er hatte jedoch Glück und blieb praktisch unverletzt. (dapd)
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