China Wirtschaft – Lebensmittel-Skandal in China weitet sich aus – DAPD
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Kam Tai und Heinz Lebensmittel-Skandal in China weitet sich aus

DAPD

26.09.2008

Milch-Bonbons der Marke "Weißes Kaninchen" enthalten ebenfalls mit Melamin verseuchte Milch. Die Marke ist in China berühmt als liebster Abend-Snackk des ehemaligen Premiers Zhou Enlai. Er liebte diese Süßigkeit so sehr, dass er 1972 US-Präsident Nixn einen Beutel davon mitgab nach dessen erstem Besuch in China. (AP Photo)
Milch-Bonbons der Marke "Weißes Kaninchen" enthalten ebenfalls mit Melamin verseuchte Milch. Die Marke ist in China berühmt als liebster Abend-Snackk des ehemaligen Premiers Zhou Enlai. Er liebte diese Süßigkeit so sehr, dass er 1972 US-Präsident Nixn einen Beutel davon mitgab nach dessen erstem Besuch in China. (AP Photo)

Hongkong – Der Skandal um verseuchtes Milchpulver in China weitet sich aus. In Hongkong wurden auch in Kartoffelkräckern und in Baby-Getreidebrei Spuren von Melamin gefunden, wie die Behörden am Freitag mitteilten. Beide Produkte, die in China hergestellt wurden, müssen aus den Regalen entfernt werden. Betroffen ist die chinesische Firma Kam Tai und der US-Konzern Heinz.

Heinz teilte mit, es gehe um den Getreidebrei DHA+AA, der aber weniger als ein Prozent des Umsatzes in Hongkong ausmache. Die anderen Produkte seien nicht betroffen. Ein Kam-Tai-Sprecher wollte sich nicht äußern.

Die Chemikalie Melamin wurde in China zur betrügerischen Erhöhung des Proteingehalts in Babymilchpulver gemischt. Dies löste bei vielen Babys und Kleinkindern Nierensteine aus. Mindestens vier Babys sind bislang gestorben, etwa 53.000 erkrankten. (AP)

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