Unternehmen – Lieferantenschulden führten zur Schlecker-Insolvenz – DAPD
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Null Bankverbindlichkeiten Lieferantenschulden führten zur Schlecker-Insolvenz

DAPD

30.01.2012

Die Drogeriemarktkette Schlecker hat keine Bankverbindlichkeiten, die Lieferantenschulden führten sie in die Insolvenz. Foto: Felix Kaestle/dapd
Die Drogeriemarktkette Schlecker hat keine Bankverbindlichkeiten, die Lieferantenschulden führten sie in die Insolvenz.

Foto: Felix Kaestle/dapd

Ehingen – Lieferantenschulden in zweistelliger Millionenhöhe haben zur Insolvenz der Drogeriekette Schlecker geführt. Die großen Lieferanten stellten aber ab sofort wieder Ware bereit, sagte Schlecker-Finanzchef Sami Sagur am Montag am Unternehmenssitz in Ehingen. Bankverbindlichkeiten gebe es nicht.

Laut Meike Schlecker, der Tochter von Firmengründer Anton Schlecker, gibt es in der Familie keine wesentlichen privaten Vermögen mehr. Das Geld sei in den vergangenen Jahren zur Stabilisierung des Unternehmens eingesetzt worden.

Schlecker hatte vor einer Woche Insolvenz angemeldet. Wenige Tage später folgte die Tochter Ihr Platz. Betroffen sind über 7.000 Märkte und mehr als 30.000 Mitarbeiter von Schlecker und Ihr Platz.

(dapd)

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