„Forbes“: Bill Gates bleibt reichster Mann der Welt, die reichsten Deutschen (Aldi-Süd-Erben) sind auf Platz 24

Microsoft-Mitgründer Bill Gates bleibt der reichste Mann der Welt. Die Aldi-Süd-Erben sind als reichste Deutsche der Rangliste des "Forbes" auf Platz 24, Georg Schaffler auf Platz 36, US-Präsident Trump steht auf Platz 544, reichste Frau ist L'Oréal-Erbin Bettencourt.

Microsoft-Mitgründer Bill Gates bleibt der reichste Mann der Welt. Laut der am Montag veröffentlichten Rangliste des US-Magazins „Forbes“ führt der 61-Jährige das vierte Mal in Folge das alljährliche Ranking der Milliardäre an – und zum 18. Mal in 22 Jahren. Plätze zwei bis fünf gingen an die Unternehmer Warren Buffet, Jeff Bezos, Amancio Ortega und Mark Zuckerberg. Als reichste Deutsche kamen die Aldi-Erben Karl Albrecht Junior und Beate Heister auf Platz 24.

Weltweit leben in den USA die meisten Milliardäre – „Forbes“ gab ihre Zahl mit 565 an. China folgt auf dem zweiten Platz mit 319 Milliardären, Deutschland kommt mit immerhin 114 Milliardären auf Platz drei.

„Forbes“ gab das geschätzte Vermögen des einstigen Software-Unternehmers Gates, der sich heute in einer philanthropischen Stiftung engagiert, mit 86 Milliarden Dollar (rund 80 Milliarden Euro) an. Auf Platz zwei in der Rangliste kam der US-Investor Warren Buffet, er lag allerdings mit einem geschätzten Vermögen von 75,6 Milliarden Dollar deutlich hinter Gates.

Bill Gates, Warren Buffet, Amazon Chef Bezos, Facebook/Zuckerberg auf Platz 5

Buffet löste auf Platz zwei den Spanier Amancio Ortega ab. Der 80-jährige Gründer des Textilunternehmens Inditex, zu dem etwa die Modekette Zara gehört, kam mit einem Vermögen von 71,3 Milliarden Dollar auf Platz vier.

Überholt wurde Ortega auch von Amazon-Chef Jeff Bezos. Der 53-jährige Gründer des Internet-Versandhändlers, der seine Geschäftsbereiche stetig erweitert, landete mit einem geschätzten Vermögen von 72,8 Milliarden Dollar auf dem dritten Platz der Rangliste.

Der erst 32 Jahre alte Facebook-Chef Mark Zuckerberg kam auf den fünften Platz. „Forbes“ zufolge hat der Gründer des sozialen Netzwerks ein Vermögen von 56 Milliarden Dollar angehäuft.

Die Kinder des Aldi-Gründer sind reichste Deutsche: Platz 36

Das Vermögen der Kinder des Aldi-Süd-Gründers Karl Abrecht, Karl Albrecht Junior und Beate Heister, wurde von „Forbes“ mit 27,1 Milliarden Dollar angegeben. Der deutsche Unternehmer Georg Schaeffler landete mit einem geschätzten Vermögen von 21,9 Milliarden Dollar auf Platz 36.

US-Präsident Donald Trump rutschte in der Rangliste mit einem geschätzten Vermögen von 3,5 Milliarden Dollar um 220 Plätze auf Platz 544 ab. „Forbes“ führte dies auf eine Flaute auf dem New Yorker Immobilienmarkt zurück, dem Trump als Unternehmer seinen Reichtum verdankte.

„40 Prozent von Donald Trumps Vermögen stecken im Trump Tower und in acht Gebäuden in einem Umkreis von einer Meile davon“, schreibt „Forbes“. In letzter Zeit habe „dieses Viertel (relativ betrachtet) zu kämpfen“ gehabt.

Die meisten Reichen sind älter als 60 Jahre

Unter den 20 reichsten Milliardären sind lediglich Zuckerberg, Bezos sowie die Google-Gründer Larry Page und Sergey Brin jünger als 60 Jahre – Page und Brin belegen die Plätze zwölf und 13. Internet-Unternehmer sind in der diesjährigen Rangliste auf dem Vormarsch. Snapchat-Gründer Evan Spiegel hat mit seinen 26 Jahren laut „Forbes“ ein Vermögen von vier Milliarden Dollar.

Spitzenreiter Bill Gates hatte als 19-Jähriger sein Harvard-Studium abgebrochen, um gemeinsam mit Paul Allen die Software-Firma Microsoft aufzubauen. Heute hält Gates nur noch 2,5 Prozent der Anteile. Gemeinsam mit seiner Frau Melinda setzt er sich für die Bekämpfung von Armut und Krankheiten ein.

Bis auf den Spanier Ortega und den reichsten Mexikaner Carlos Slim (Platz sechs) dominieren US-Milliardäre die Top Ten. Der Chef des Luxusgüterkonzerns LVMH, Bernard Arnault, folgt auf Platz elf. Die französische L’Oréal-Erbin Liliane Bettencourt ist mit Platz 14 die reichste Frau der Welt. (afp)

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