Hifi-Soundbars, THX und Heimkino-Tonanlagen: Welches Soundsystem passt zu mir?

Was tun, wenn man zu Weihnachten einen traumhaften HD-Fernseher mit bester Bildqualittät bekommen hat?  Genau: Man wünscht sich sogleich den optimalen Sound dazu, denn mit Kino-Klang machen HDTV-Sender und Blu-ray-Filme …

Was tun, wenn man zu Weihnachten einen traumhaften HD-Fernseher mit bester Bildqualittät bekommen hat?  Genau: Man wünscht sich sogleich den optimalen Sound dazu, denn mit Kino-Klang machen HDTV-Sender und Blu-ray-Filme einfach noch mehr Spaß!

Leider schallen die im Fernseher integrierten Boxen oft blechern und es mangelt ihnen an fülligen Bässen. Es gibt zwei Möglichkeiten, Abhilfe zu schaffen: Entweder den Tonmodus, der ab Werk eingestellt wurde korrigieren (mit der Einstellungsoption „Film“ oder „Musik“ kann man meist noch etwas herausreißen, abschalten sollte man lieber die Option „Raumklang/Surround“, wie Computerbild.de empfahl). Oder man schafft sich zusätzliche Geräte an, die das Sound-Vergnügen vergrößern. Hier steht man vor einer Fülle von Möglichkeiten und auch die Preise sind sehr unterschiedlich. Grundsätzlich kann gesagt werden: Echte Klangverbesserung fängt ab rund 200 Euro an. Nach oben ist der Spielraum offen – und auch die Größe der Geräte. 

Anfängerfreundlich: “Soundbars”
Wer klein anfangen will und nicht die höchsten Ansprüche an den Tag legt, kann seinen Fernseher bereits sehr gut mit einer sogenannten “Soundbar” aufpeppen. Diese länglichen Boxen haben mehrere Soundelemente integriert und ermöglichen dadurch bereits einen sehr plastischen Klang mit Raumwirkung. Da fragt sich der Verbraucher, warum solche Lautsprecher nicht gleich in Fernseher eingebaut werden …
Die Soundbar ist eine Systemlösung mit nur einer Box. Es gibt aber noch passende TV-Zusatzlautsprecher oder Heimkinotonanlagen mit zwei, fünf oder sogar sieben Boxen plus Bass – die  speziell positioniert werden müssen, um einen Sound wie im Kino zu produzieren. Die Bassbox, von den Profis “Subwoofer” genannt, ist ausschließlich dafür da, tieffrequente Schallwellen wiederzugeben. Sie ist meist das sperrigste Teil einer Soundanlage, hat aber den Vorteil, dass sie fast überall im Raum aufgestellt werden kann, weil das menschliche Gehör tiefe Frequenzen ohne bestimmte Ortung wahrnimmt.
So funktioniert echter Kino-Sound für´s Wohnzimmer
Die übrigen Komponenten einer Homecinema-Soundanlage sollten möglichst um den Zuschauer, oder die Zuhörerin gruppiert werden, die sich idealerweise in der Mitte des Raumes befinden.
Gehen wir von einem 5.1-System aus, das fünf Speaker und einen Subwoofer bietet: Ein sogenannter Center-Speaker sorgt dafür, dass die Film-Dialoge aus der Mitte der Leinwand zu kommen scheinen, deshalb sollte man diese Box am besten möglichst mittig aufstellen – vor oder unter dem Bildschirm. Rechts und links daneben, aber auf derselben Linie im Raum sollten die Front-Speaker stehen, welche für Sound von vorne sorgen. Ergänzt werden sie durch zwei Lautsprecher für den rückwärtigen Bereich, die hinter dem Zuschauer angebracht werden und entweder direkten oder diffusen Ton in den Raum ausstrahlen. Falls dabei Möbel im Weg sein sollten – kein Problem, mit Profi-Zubehör lassen sich die Speaker auch an den Wänden anbringen …
Ein solches “Home Cinema HiFi-System” sollte man deshalb von einer führenden Marke ordern – dann bekommt man nicht nur das Equipment, sondern weitere Service-Leistungen hinzu, die helfen, das Wohnzimmer wirklich in einen Kinosaal zu verwandeln. Der Berliner Hifi-Hersteller Teufel zum Beispiel bietet seinen Kunden ein achtwöchiges Probehören, Support per Mail und bis zu 12 Jahre Garantie. 
Der Gipfel des Möglichen: THX
Wer die ultimative Soundanlage sucht, sollte übrigens auf das THX-Siegel achten: Dieses Qualitätssiegel steht für optimale Raumklang-Qualität und geht auf Star Wars-ERfinder George Lucas zurück. Zuerst gab es das THX-Siegel nur für Kino-Tonanlagen, mittlerweile wird es jedoch für verschiedenste Anwendungen, die in irgendeiner Form mit Ton- und Bildwiedergabe zu tun haben, vergeben. (rf)