Wohnen und Einrichten, aber bitte mit Farbe!

Den Wohnraum komplett in Weiß? Das erinnert an Krankenhaus, oder noch schlimmer, an ein Sanatorium. Zu den weißen Wänden kommen in vielen Wohnungen noch Rattanmöbel oder solche aus Astkiefer hinzu. …

Den Wohnraum komplett in Weiß? Das erinnert an Krankenhaus, oder noch schlimmer, an ein Sanatorium. Zu den weißen Wänden kommen in vielen Wohnungen noch Rattanmöbel oder solche aus Astkiefer hinzu. Wer sich mehr Individualität wünscht, der muss sich auf ein paar farbliche Experimente einlassen. Im Ergebnis wird sich ein behaglicheres Gefühl in den eigenen vier Wänden einstellen.

Noch immer ein Trend bei der Wohnraumgestaltung ist der Shabby Chic-Stil. Hier werden Pastellfarben, sowie Beige und Weiß mit alten, neu angestrichenen und neuen Möbeln und Deko kombiniert. Wer findet, dass das schon jeder hat, der unterschätzt die individuellen Stücke, die sich bei Trödlern und auf Flohmärkten finden lassen. Außerdem steht es jedem frei, sich ein paar Sachen selbst zu basteln. Anregungen hierfür und weitere hilfreiche Anleitungen gibt es auf helpster.de.
Shabby Chic und Pastellfarben: den kleinen Romantiker in sich entdecken
Zwischen Shabby Chic und Einrichten in Pastell gibt es einen Unterschied. Zwar greift ersteres auch auf die Farbpalette der Pastelltöne zurück, muss es aber nicht. So gehören zum Shabby Chic ebenso Accessoires und Mobiliar in Rot oder Blau mit weißen Punkten darauf. Der Einrichtungsstil in Pastell kitzelt aus den Bewohnern den Romantiker heraus. Auch Fans der 50er Jahre dürften sich mit dieser Farbgestaltung an den Wänden und auf den Möbeln wohlfühlen.
Hierbei gilt eine Regel: Nicht übertreiben! Alles in Rosa einzurichten, erinnert eher an Barbies Traumhaus als an die Wohnung von Erwachsenen. Viel besser lassen sich Pastelltöne mit hellen Hölzern kombinieren. Auch den einen oder anderen Akzent in einem kräftigen Farbton können sie vertragen.
Schokoladenbraun auf Wänden, Möbeln und Vorhängen
Eine sehr sinnliche Farbe zum Einrichten ist das Braun, jedenfalls dann, wenn der Braunton dunkel und warm gehalten ist. Wohn- und Schlafräume wirken in diesem Schokoladenton wohnlich und gemütlich. Gerade im Schlafzimmer wird eine sinnlich entspannte Atmosphäre geschaffen, die das Tageslicht draußen lässt und einen erholsamen Schlaf verspricht.
Wem das zu dunkel ist, der kann sich auch anders mit Braun einrichten. Als Wandfarbe stellt die Farbe einen gelungenen Kontrast zu cremefarbenen Möbeln dar. Hierdurch bekommt der Raum einen edleren Touch und die sonst eher unauffälligen Möbel rücken ins Rampenlicht. Dekorationselemente in Neonfarben kommen vor einer braunen Wand ebenfalls besser zur Geltung. Auf der Wand oder in Möbeln kann braun aber auch mit anderen, exotischeren Farben, wie zum Beispiel Türkis kombiniert werden. Wie sich zeigt, ist Braun ein regelrechter Tausendsassa in Sachen Farbgestaltung.
Wohnen in kräftigen Farben sorgt für gute Laune
Wie das Bett im Kornfeld kann auch die eigene Schlafstätte inmitten von blauen Kornblumen und rotem Mohn stehen. Entgegen der gängigen Meinung passen beide Farben nämlich hervorragend zueinander. Vor dem inneren Auge wirken eine blaue Wand und das Kopfteil des Bettes in rot sehr kontrastreich, oder? Genau das ist es, was letztlich für gute Laune sorgt.
Natürlich kann man auch bei einer Farbe bleiben. Rot liegt in dieser Saison eindeutig im Trend. Eine rote Couch vor einer Wand, die das gleiche Rot enthält, ist ziemlich Chic. Zugegeben, eine rote Wand ist schon ein Wagnis. Um das Ganze etwas aufzulockern, kann man die Wand auch mit farbigen Streifen gestalten, bei denen ein Streifen das Rot ist und die anderen in weiteren Farben gestrichen werden. (lst/sme)
 

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