Aktuelle Nachrichten – Kultur
31.03.2012
Foto: Matthias Kehrein/The Epoch Times
FRANKFURT a. M. Bei der Premiere von Shen Yun Performing Arts in der Frankfurter Jahrhunderthalle war am Freitagabend, am 30. März, auch Matthias Wirth-Fernandez, ein Frankfurter Luftverkehrskaufmann unter den begeisterten Zuschauern.
Shen Yun ist das einzige Ensemble weltweit, das den klassischen chinesischen Tanz in seiner Reinform pflegt. Die Art und Weise, wie sich die Tänzerinnen und Tänzer beim klassischen chinesischen Tanz bewegen, empfand Wirth-Fernandez als „sehr sehr angenehm“.
Er lobte ausdrücklich die Choreographie und die Tänzer. Das Stück „Schneeflocken begrüßen den Frühling“, ein sogenannter „Taschentücher-Tanz“ habe ihn besonders fasziniert. Darin werfen die Tänzerinnen drehende Tücher, die Schneeflocken symbolisieren, einige Male meterhoch in die Luft, um sie wie spielend wieder aufzufangen. Auch das Bühnenbild, das bei Shen Yun von einer riesigen Leinwand mit Projektionen von chinesischen Landschaften und himmlischen Paradiesen erschaffen wird und mit modernster Technik einen endlosen Raum imaginiert, fand er „sehr, sehr beeindruckend“.
Seine Begleiterin, eine freiberufliche Dolmetscherin ergänzte: „Ich bin wirklich fasziniert von diesem schönen Dekor und der schönen Kleidung. Die Leute sind körperlich sehr gewandt.“ Die Geschichten und Tänze riefen in ihr starke Bilder hervor, erklärte sie. Die Stücke „Junge lustige Mönche“, in denen es beim Putzen im Tempel zu einigen witzigen Situationen kommt und den „Tanz der Lotusblumen“ mochte sie besonders. „Wenn man in Shen Yun sieht, wie der Buddha herunterkommt oder die Lotosblüten erscheinen, dann hat man wirklich Lust dann nach China zu reisen“, meinte sie. Sie selbst kommt aus Marokko, lebt aber schon sehr lange hier, erzählte sie, und obwohl sie schon dreimal in China gewesen sei, habe sie dort keine solche Show wie Shen Yun gesehen. „Das ist etwas ganz anderes“, sagte sie.
Die Gruppe Shen Yun Performing Arts wurde in New York gegründet und hat es sich zur Aufgabe gemacht, die klassische chinesische Kultur mitsamt ihrer tiefen Spiritualität und ihren jahrtausendealten Werten wiederzubeleben und dem Publikum weltweit vorzustellen. Es geht den Künstlern besonders darum, wiederherzustellen was unter der Herrschaft der kommunistischen Partei und in der „Kulturrevolution“ an Inhalten und künstlerischer Ästhetik zerstört wurde.
Matthias Wirth-Fernandez sagte denn auch:„Ich glaube Shen Yun hat mir meinen Blick geöffnet für ein China, indem nicht alles rot ist. Das hat andere Farben. Man bekommt einen anderen Blickwinkel.“
Seine Begleiterin bemerkte, bezogen auf die Szenen der Aufführung, die die Verfolgung der friedlichen Meditationspraxis Falun Dafa und das Leiden der Menschen im heutigen China thematisieren:„Diese Unterdrückung ist ganz schlimm und ich fand es schön zu sehen, dass man hier offen darüber sprechen kann. Hier an solch einem Ort wie der Jahrhunderthalle so etwas anzuschauen, das ist absolut beeindruckend.“ Dass die chinesischen Künstler von Shen Yun anfingen, darüber zu sprechen, sei ein Anfang, sagte sie. „Ich hoffe, dass man noch mehr machen kann. Solche kritischen Punkte sollten noch mehr angesprochen werden. Das wäre schön.“
Reporterin Qin Huang
The Epoch Times freut sich, Shen Yun von der ersten Stunde an als Medienpartner begleitet zu haben. Wir möchten Ihnen und Ihren Lieben dieses kulturelle Ereignis weiterhin ans Herz legen. Sie finden alle weiteren Orte der Europa- und Welttournee auf der Webseite:
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