Berlin – Vom Minizug zum Puppenherd: Der Modelleisenbahnbauer Märklin setzt nach seiner Krise auf Wachstum und will dabei auch sein Sortiment erweitern. „Wir wollen nicht mehr nur der größte Modellbahnhersteller sein, sondern einer der größten Spielzeughersteller überhaupt werden“, sagte Märklin-Chef Axel Dietz dem „Tagesspiegel am Sonntag“. Nach „erfolgreichen Restrukturierungsmaßnahmen“ und einem Auftragsplus von 16 Prozent im ersten Halbjahr 2007 will das Traditionsunternehmen vor allem im Ausland expandieren. Der Exportmarkt von 30 Prozent solle weiter wachsen, kündigte Dietz an. Außerdem will Märklin sein Sortiment erweitern: Neben Modelleisenbahnen sollen künftig auch andere Spielwaren hergestellt werden, etwa Puppenherde. Wichtig sei, dass in jedem Spielzeug Technik stecke, sagte Dietz. (AP)
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