Foto: © 2012 AP. Photographer: Fabio Ferrari/Lapresse/AP/dapd
Rom – Auf der Suche nach einem Ausweg aus der Krise beim Autohersteller Fiat will sich Konzern-Chef Sergio Marchionne am Samstag mit dem italienischen Ministerpräsidenten Mario Monti treffen. Dabei soll Marchionne die "strategischen Perspektiven" von Fiat erläutern, wie die italienische Regierung am Dienstag in Rom mitteilte. In einem Interview mit der Zeitung "La Repubblica" hatte Marchionne zuvor gesagt, er habe keine Pläne, Fiat in ein anderes Land zu verlegen und Werke in Italien zu schließen.
Fiat hatte seine italienischen Werke zuletzt deutlich unter ihrer möglichen Kapazität betrieben. Zahlreiche Angestellte waren vorübergehend entlassen worden. Der Konzern kündigte an, er wolle seine Pläne für künftige Investitionen am 30. Oktober bekannt machen, wenn die Wirtschaftsdaten des dritten Quartals vorlägen. In den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres war der Umsatz um 20 Prozent eingebrochen.
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