Foto: ddp images / dapd/dapd
Berlin – Schriftsteller Martin Walser ist überzeugt, dass die Deutschen seit 1945 gegen verbrecherischen Rassenwahn gefeit sind. "Ich glaube nicht, dass man, was man einmal begangen hat, ein zweites Mal tun kann", sagte der 85-Jährige der "Berliner Zeitung" (Montagausgabe). "Dass sich Auschwitz wiederholen könnte, war mir immer unvorstellbar." Dass in einem Land wie Deutschland Derartiges geschehen konnte, sei "wie eine Immunität", fügte Walser hinzu. "Wir waren nach 1945 keine Sekunde lang in Gefahr, ernsthaft zurückzufallen", zeigte sich der Schriftsteller überzeugt.
Walsers neuer Roman "Das dreizehnte Kapitel" erscheint am Freitag (7. September).
dapd
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