Foto: nimkenja / Pixelio
Lima – Ein peruanisches Meeresforschungsinstitut will das Massensterben der Pelikane im Norden des Landes untersuchen. Fischer hatten berichtet, dass am Freitag und Samstag an einem rund 170 Kilometer langen Küstenabschnitt etwa 1.200 tote Pelikane gefunden worden seien. Das Meeresforschungsinstitut der Regierung berichtete von fast 600 toten Vögeln. In dem gleichen Gebiet waren zuvor auch schon fast 900 tote Delfine entdeckt worden.
Ein Sprecher der Küstenwacht, Cesar Villanueva, sagte am Sonntag, er habe noch nie in 25 Jahre so viele tote Pelikane gesehen. Der Meeresforscher Edward Barriga erinnerte an ein ähnliches Massensterben von Pelikanen und Kormoranen im selben Gebiet 1997. Damals wurde als Ursache das Ausbleiben von Sardellen wegen des Klimaphänomens El Nino ausgemacht.
(dapd)
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