Foto: dapd/Hermann J. Knippertz
Regensburg/Leipzig – Die geplante Veröffentlichung von Namen abgemahnter Internetnutzer, die pornografische Filme illegal weiterverbreitet haben, hält der Leipziger Medienrechtler Christoph Degenhart für problematisch. Eine solche Veröffentlichung stelle einen "schwerwiegenden Eingriff in die Persönlichkeitsrechte der Betroffenen" dar, sagte der Jurist im Gespräch mit der dapd Nachrichtenagentur.
Eine auf Urheberrechtsverletzungen spezialisierte Kanzlei aus Regensburg hatte angekündigt, ab dem 1. September Namen von Internetnutzern zu veröffentlichen, die illegal Pornofilme heruntergeladen und weiterverbreitet haben sollen.
dapd
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