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Keine Todesfälle Mehr als 100 Verletzte nach Erdbeben in Peru

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30.10.2011

Lima – Bei einem schweren Erdbeben vor der peruanischen Küste sind mehr als 100 Menschen verletzt worden. 134 Häuser wurden zerstört, Todesfälle gab es aber nicht, wie die Behörden mitteilten. Der Erdstoß hatte eine Stärke von 6,9 und ereignete sich direkt vor der Küste der Landesmitte.

Besonders betroffen war die Region um die Stadt Ica, rund 300 Kilometer südlich der Hauptstadt Lima. Der geologische Dienst der USA gab die Stärke des Bebens mit 6,9 an, das Geophysische Institut von Peru maß eine Stärke von 6,7. Das Zentrum des Bebens lag 117 Kilometer vor Ica im Meer in einer Tiefe von 30 Kilometern. Es gab mehrere Nachbeben.

Die meisten der eingestürzten Häuser seien Lehmhäuser gewesen, sagte am Samstag Alfredo Murgueytio, Chef des Zivilschutzes. Zwei aus Lehmziegeln erbaute Kirchen seien beschädigt und einsturzgefährdet, darunter auch die aus dem 18. Jahrhundert stammende Kathedrale von Ica. Beide Kirchen durften aus Sicherheitsgründen nicht betreten werden. Nach Angaben von Murgueytio wurden Heeres-Pioniere und Polizisten in die Region entsandt, um die Betroffenen zu unterstützen.

Panik unter den Betroffenen

Während des Bebens rannten zahlreiche Menschen in Panik aus ihren Häusern. Vor vier Jahren kamen bei einem schweren Erdbeben in derselben Gegend fast 600 Menschen ums Leben. In der Millionenmetropole Lima kamen die Erdstöße am Freitag nur noch mit geringer Intensität an.

Präsident Ollanta Humala brach wegen des Bebens seinen Besuch in Paraguay, wo er am Iberoamerikanischen Gipfel teilnahm, ab. Er reiste zurück nach Peru und besuchte die betroffene Region.

Bildhinweis: 281011APLIM101

(dapd)

 

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