Frankfurt/Main - Mehr als 40 Prozent des Lufthansa-Kapitals sind mittlerweile in Händen ausländischer Aktionäre. Die Fluggesellschaft hätte nach eigenen Angaben vom Donnerstag die Möglichkeit, «zur Abwehr einer drohenden Überfremdung» eigene Aktien zu kaufen. Demnach darf zur Aufrechterhaltung der Luftverkehrsbetriebsgenehmigung der Anteil ausländischer Aktionäre 50 Prozent des Grundkapitals nicht übersteigen. «Nach sorgfältiger Analyse der Aktienbewegungen sieht Lufthansa jedoch keine Gefahr einer Überfremdung und vertraut weiterhin auf die Selbstregulierungskräfte des Kapitalmarktes». Man werde daher von der Möglichkeit eines Aktienrückkaufes derzeit keinen Gebrauch machen, erklärte das Unternehmen.
(AP)
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