Aktuelle Nachrichten – Menschen & Meinungen
20.03.2007
London – Eine klare Mehrheit der Briten hält den Irak-Krieg inzwischen für einen Fehler. In einer am Dienstag veröffentlichten BBC-Umfrage erklärten 55 Prozent, die Invasion im Irak habe Großbritannien nicht sicherer gemacht. Nur fünf Fünf Prozent gab an, sich nun sicherer zu fühlen. „Nach vier Jahren Krieg sind die meisten Menschen in diesem Land der Ansicht, dass die USA und Großbritannien falsch lagen, als sie 2003 militärisch gegen den Irak vorgingen“, sagte Nick Sparrow vom Umfrageinstitut ICM Research.
Mehr als die Hälfte der Befragten (51 Prozent) erklärten zudem, sie würden der britischen Regierung nicht glauben, wenn sie erkläre, dass eine Militäraktion gegen ein Land notwendig sei, weil es eine Bedrohung für die nationale Sicherheit darstelle. 32 Prozent glauben der Regierung weiter. 57 Prozent der Briten sind aber weiterhin dafür, Truppen ins Ausland zu entsenden, um bei Naturkatastrophen zu helfen oder einen Völkermord zu beenden. (AP)
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