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Berlin – Der wegen der Energiewende nötig gewordene Ausbau von Hochspannungsleitungen wird von der Bevölkerungsmehrheit nicht akzeptiert. Das geht aus einer am Dienstag in Bonn veröffentlichten Studie des Bundesamtes für Naturschutz hervor. Demnach gaben 54 Prozent der Befragten an, dass ihnen weitere Stromtrassen nicht gefallen beziehungsweise sie diese ablehnen würden.
Nach Einschätzung des Bundesumweltministeriums führt an weiteren Hochspannungsleitungen aber kein Weg vorbei. "Wir werden einen Leitungsausbau ganz klar brauchen", sagte die Parlamentarische Umwelt-Staatssekretärin Ursula Heinen-Esser (CDU). Allein mit Speichertechnologien sei die Energiewende nicht zu schaffen. Als Konsequenz müsse die Politik frühzeitig mit betroffenen Bürgern vor Ort ins Gespräch kommen. Grundsätzlich treffe die Energiewende bei der deutschen Bevölkerung auf Unterstützung.
dapd
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