Aktuelle Nachrichten – International
15.12.2011
Foto: AP Photo
Beirut – Zur Niederschlagung der Proteste in Syrien haben die Soldaten nach Angaben von Menschenrechtlern eindeutige Schießbefehle erhalten. Sie hätten "mit allen nötigen Maßnahmen" gegen die Demonstranten vorgehen sollen, zitierte Human Rights Watch Überläufer aus den Reihen der Streitkräfte. Die Männer hätten Namen und Dienstgrad von Dutzenden Führungskräften genannt, die ihnen befohlen hätten, zu schießen und zu töten, heißt es in einem am Donnerstag veröffentlichten Bericht der in New York ansässigen Organisation. Nach Schätzung der UN wurden bei der brutalen Niederschlagung der seit neun Monaten andauernden Proteste bislang mehr als 5.000 Menschen getötet.
(dapd)
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